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Was bedeutet eine Patenschaft?

Eine Patenschaft bedeutet sich zu engagieren, die Schulzeit im Internat zu finanzieren, einem betagten Menschen einen Lebensabend in Würde zu schenken, einen NovizeIn in einer Klosterschule zu unterstützen oder ein Studium zu ermöglichen.

Es bestehen folgende Arten von Patenschaften:

Tibetische Flüchtlingskinder in Indien und Nepal

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Mount Kailash School, Nepal

Mit Ihrem Patenschaftsgeld kommen Sie für folgende Kosten auf:

  • Bildungskosten
  • Kost und Logis im Internat
  • Lehrmittel und Schulmaterial
  • Schuluniform, Kleider, Schuhe, etc.
  • Taschengeld pro Woche, entsprechend dem Alter
  • Medizinische Versorgung

Als Pate gehen Sie keinerlei vertragliche Verpflichtungen ein. Wir würden es begrüssen, wenn Sie das Kind bis zum Abschluss der Schulzeit unterstützen könnten. Das sind einige Jahre, je nach dem in welchem Alter Ihr Patenkind ist bei der Aufnahme der Patenschaft. Sie erhalten auch regelmässig einen Bericht über die schulischen Leistungen des Kindes.

Notleidende Ältere Tibeter in Indien und Nepal

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Alt werden in Würde

Durch die Übernahme einer Patenschaft unterstützen Sie das Altwerden in Würde und ermöglichen ihnen einen Lebensabend ohne finanzielle Sorgen.

Ihr Patenschaftsbeitrag deckt:

  • Ernährung
  • medizinische Versorgung
  • Unterkunft

Tibetische Nonnen und Mönche in Indien und Nepal

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Sherab Choeling Kloster

Die Patenschaftsgelder decken die Kosten für Ernährung, Kleider, Schulmaterial und medizinische Versorgung. Die Gelder werden, wie es in den tibetischen Klosterschulen üblich ist, kollektiv genutzt. So wird vermieden, dass ein Junge oder Mädchen ohne finanzielle Unterstützung, plötzlich keinen Zugang zur Schule mehr haben sollte.

Tibetische Studenten in Indien und Nepal

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Dalai Lama Institute for Higher Education

Dieser Betrag deckt:

  • die Kosten für das Studium
  • die Ernährung
  • die Unterkunft.

Als Pate gehen Sie keinerlei vertragliche Verpflichtungen ein.

Vermittlung durch den Verein Tibetfreunde

Patenschaften

TCV Kind, Dharamsala

Der Verein Tibetfreunde vermittelt Patenschaften in Indien und Nepal. Die Vorstandsmitglieder und Verantwortlichen arbeiten unentgeltlich. Unsere Verwaltungskosten sind deshalb minimal (ca 3% der Umsatz). Die Kosten werden bestritten aus den Mitgliederbeiträgen; über uns bezahlte Patenschaften werden ohne jegliche Abzüge weitergeleitet. Die Patenschaftsbetreuerinnen arbeiten selbstverantwortlich. Sie pflegen den Kontakt zu den PatenInnen, zur Schule, den Klöstern und zu den Kindern, zu Nonnen und Mönchen und den alten Leuten. Die Gruppe ist ein motiviertes Team und sie treffen sich ein bis zwei Mal jährlich.

Kontakt

Wenn gewünscht, können Sie einen persönlichen Kontakt aufzubauen. Wie intensiv sich der Kontakt gestaltet hängt von Ihrem Entscheid ab. Es gibt PatenInnen, die sogar nach Indien oder Nepal reisen um sich kennenzulernen. Die beidseitige Freude ist dann gross!

Von einem Paten:
„Wir wollten keine weiteren Kinder bekommen. Aber sehr gerne möchten wird die Entwicklung eines Kindes verfolgen und einen persönlichen Kontakt mit ihm aufbauen.
Eines Tages sagte meine Frau zu mir: Warum übernehmen wir nicht eine Patenschaft? Wir fingen an, uns zu informieren und entschlossen uns, eine Patenschaft für ein tibetisches Flüchtlingskind abzuschliessen.
Wahrend der ersten Jahre war der Kontakt beschränkt; das kleine Mädchen, das wir ausgesucht hatten, konnte noch kein Englisch. So bekamen wir, nebst Zeichnungen, ein bis zweimal im Jahr einen Brief der zuständigen Sekretärin, die uns über die Entwicklung der kleinen Sonam auf dem Laufenden hielt. Aber später wechselten wir Briefe voller Zuneigung und Wärme. Das Mädchen ist eine wahre Bereicherung für unsere Familie.“
Von der Organisation in Indien, in wessen Obhut sich die Kinder in den Internatsschulen befinden:
„Wir haben sehr viele Kinder, die keinen PatenIn haben, und jedes Jahr wird es schwieriger, Patenschaften abzuschliessen. Grund ist wohl die weltweite Rezession. Wir wären sehr dankbar, wenn Sie ein Kind unterstützen könnten. Die Patenschaften sind das Gerüst unserer Organisation und wir können ohne diese Gelder nicht weitermachen. Auf alle Fälle danken wir Ihnen von Herzen für die erbrachte Hilfe, die auch ein Beitrag war, unsere sterbende Kultur zu bewahren.“